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Mein Jahresrückblick 2025 – lernen, loslassen und mutig neu ausrichten

2025 war kein Jahr der lauten Meilensteine, sondern eines der leisen, tiefgreifenden Veränderungen.

Ein Jahr, in dem ich viel gelernt habe, einiges loslassen dürfte und an manchen Stellen bewusster denn je hingeschaut habe: Auf meine Arbeit, meine Beziehungen, meine Gesundheit und auf das, was mir wirklich wichtig ist.

Es gab inspirierende Begegnungen, mutige Entscheidungen und damit verbunden berührende Abschiede. Ausserdem viele Momente, die mir einmal mehr gezeigt haben, dass Entwicklung nicht immer bequem ist, aber fast immer ehrlich.

Dieser Jahresrückblick ist kein Hochglanz-Recap. Er ist eine Einladung an dich, mit mir gemeinsam zurückzublicken, aber auch vorauszuschauen, was in 2026 entstehen darf.

Meine Themen und Highlights in 2025

Ausgebuchtes Achtsamkeitsretreat in Andalusien

Nachdem ich im Mai das grosse Vergnügen hatte, mir während meiner Ferien am grossartigen Kraftort Olivetum Colina in der Nähe von Montoro bereits einen guten Überblick der wunderschönen Anlage zu verschaffen, fand dann in der ersten Oktoberwoche endlich das lang ersehnte Achtsamkeitsretreat statt.

Und dem Motto „Ankommen, Aufatmen, Auftanken“ dürften Brigitte Schläpfer-Regli und ich eine wunderbare und sehr gemischte Gruppe mit Yoga, Ayurveda und TCM über eine ganze Woche lang hinweg aktiv begleiten.

Für die Teilnehmenden hatten wir einiges an Input zu den fernöstlichen Medizinsystemen im Köcher, aber auch eine Menge praktischer Tipps für den Alltag sowie ein umfangreiches Workbook zum Mitnehmen.

Jeweils am Morgen und am späten Nachmittag gab es eine gemeinsame Yoga-Lektion. Zum Sonnenaufgang mobilisierend und anregend, am Nachmittag dann entspannend und ausgleichend.

Wenn du mehr über die Inhalte wissen möchtest, dann schau dir gerne das Programm an: 2025_Yoga_Ayurveda_TCM_Retreat.

Das Feedback zu der Woche war auf jeden Fall sehr positiv, was uns natürlich gefreut und auch dazu bewogen hat, über eine Wiederholung in einem etwas anderen Rahmen nachzudenken. Dazu weiter unten mehr.

Aber hier nun einige Impressionen aus der wundervollen Woche.

Männer und Frauen, die zum Sonnenaufgang Yoga miteinander machen
Gemeinsames Yang Yoga zum Sonnenaufgang
Bild von einem typisch andalusischen Haus mit Pflanzen davor
Olivetum Colina – Kraftort und landestypisch
Grossartige Sonnenuntergänge
Eine Frau mit Sonnenbrille und hochgesteckten Haaren in einem Swimmingpool
Abkühlung im Pool hoch über dem Olivenhain
Das Workbook zum Retreat
Eine tolle gemischte Gruppe

 


Die Magie der Gemeinschaft

Wenn du mich schon länger kennst, weisst du, wie sehr ich Business-Gemeinschaften schätze. Vor allem, wenn sie auf dem gleichen Wertesystem fußen.

In meinem Halbjahresrückblick hatte ich dir bereits von meinen beiden wichtigsten Netzwerken erzählt: Den Business Ladies Schweiz, gegründet von Susanna Keller, und meiner kleinen, aber feinen Community, die aus einem Online Business Coaching Programm entstanden ist.

Die Business Ladies Schweiz treffen sich regelmässig in wechselnden Locations vor Ort zum Lunch. Ausserdem finden verschiedene Abend-Events mit Schwerpunktthemen statt. Aus diesem wunderbaren Kreis ist auch meine Kooperation mit Brigitte Schläpfer-Regli entstanden.

Die (teil)selbständigen Kolleginnen aus der anderen Business Community, in der wir uns aktuell ausschliesslich online per Zoom oder in einer WhatsApp Gruppe austauschen, habe ich in diesem Jahr ausführlich portraitiert, um zu zeigen, auf wie viele unterschiedliche Weisen wir Frauen ein Business führen können.

Ich lade dich ganz herzlich ein, dir diese sehr persönlichen Vorstellungen einmal anzuschauen:

6 Frauen – 6 Wege – 1 Netzwerk – Teil 1 
6 Frauen – 6 Wege – 1 Netzwerk – Teil 2
6 Frauen – 6 Wege – 1 Netzwerk – Teil 3

Vorträge und Workshops zu Herzensthemen

Bereits im Halbjahresrückblick hatte ich davon erzählt, dass ich im Frühling bei meiner Arbeitgeberin AXA Schweiz über Future Skills sprechen dürfte. Und zwar bewusst über all jene Fähigkeiten, die zutiefst menschlich sind. Ich finde es super wichtig dass wir, wenn es um das Thema KI geht, nicht in Angst und Panik verfallen, sondern vor allem die Chancen sehen, die diese neue Technologie mit sich bringt. Mit „neu“ meine ich natürlich vor allem die generative KI und ganz neu die agentenbasierte KI, denn KI selbst gibt es schon seit rund 60 Jahren. Die Take-Aways findest du im Original-Blogbeitrag.

Im August hatte ich die Ehre, bei den Business Ladies Schweiz einen Workshop zum Thema „Sichtbarkeit auf LinkedIn“ zu halten. Auch hier gab es einiges an Input sowie ein umfangreiches Workbook mit Tipps und Tricks. Ziel war es, dass die Teilnehmerinnen noch während des Workshops ins Handeln kommen und ihre ersten Beiträge und Kommentare verfassen. Für mich selbst ist LinkedIn neben YouTube mein Hauptkanal geworden, auf dem ich wertvolles Wissen teile und Community-Aufbau betreibe. Hier findest du mein Profil.

Im Oktober dürfte ich dann im Netzwerk Women@AXA im Rahmen des Power Talk-Formats über „die Kunst, Nein zu sagen“ sprechen. Auch dieses Thema liegt mir sehr am Herzen. Denn oft sagen wir ja, obwohl wir eigentlich nein meinen. Warum das so ist, und wie wir das ändern können, darum ging es in meinem Vortrag, der auf viel Zustimmung gestossen ist. Etwas, was ich den Teilnehmerinnen mit auf den Weg gegeben habe ist: „Du musst nicht alles, was du kannst“. Denn oft erledigen gerade wir Frauen Dinge, einfach, weil wir es können, und nicht, weil es uns Spass macht, zu unseren Aufgaben gehört oder uns bei der Weiterentwicklung hilft.

Wenn das auch ein Thema für dich ist, schau doch mal beim Blogbeitrag vorbei, den ich genau zu diesem Thema geschrieben und welcher den Impuls zu meinem Vortrag gegeben hat.

Als letztes Engagement dieses Jahr dürfte ich zusammen mit einem geschätzten Kollegen in Baden auf dem gemeinsamen Offsite der Agile Masters und Product Owner der AXA einen Workshop begleiten, in dem es darum ging, die Zusammenarbeit der beiden agilen Führungsrollen zu verbessern.
Der Tag war voller Energie und ich hatte endlich mal wieder die Gelegenheit, ein wenig Applied Improv anzuwenden.

Ein Mann und eine Frau auf einer Bühne, die eine Applied Improv spielen
Applied Improv am Offsite der Agile Masters und Product Owner
Bild von einem leeren Meetingraum mit angeschaltetem Bildschirm auf dem eine Präsentation gestartet wurde
Ready für den Powertalk bei Women@AXA

 


Vom Einzelcoaching zu Gruppenformaten

Bereits seit einiger Zeit spürte ich, dass ich mein Herzensbusiness „Embrace your Life“ auf Dauer so nicht würde weiterführen können. Mit einem Hauptjob im 90%-Pensum bei der AXA Schweiz, welchen ich sehr liebe, der mich aber zeitlich recht fordert, bleibt für meine Teilselbständigkeit logischerweise nur eine begrenzte Zeit.

Und so sehr ich die Arbeit mit meinen 1:1 Klient:innen auch geliebt habe, musste ich einsehen, dass es nicht realistisch ist, mit dem Qualitätsanspruch, den ich an eine persönliche und ganz individuelle Begleitung habe, dieses Konzept noch länger fortzusetzen.

Zu dem Zeitpunkt, als klar wurde, dass ich auf Ende Jahr intern bei AXA von der IT ins HR wechseln würde, fasste ich somit den Entschluss, ab 2026 keine neue Einzelmandate mehr anzunehmen.
Natürlich begleite ich meine Bestandsklient:innen weiter, aber mein Fokus wird im neuen Jahr ganz klar auf Gruppenformaten liegen und wenn möglich, werde ich immer häufiger über Kooperationen mit anderen, wunderbaren Frauen agieren.

Was das genau heisst, liest du weiter unten.

Ich verspreche mir von diesem Vorgehen, meine Energie besser zu bündeln und Formate zu kreieren, deren Inhalte ich wiederverwenden oder zumindest mit vertretbarem Aufwand anpassen kann. Ausserdem ist das Aufwand-/Ertragsverhältnis deutlich besser. Bei Einzelcoachings ist es für die Klient:innen verständlicherweise immer schwer zu verstehen, dass sie nicht nur die „Präsenzzeit“ mit mir in den Sitzungen bezahlen, sondern auch die Vor- und Nachbereitung.

KI generiertes Bild, welches auf der linken Seite eine 1:1 Coaching Sitzung zwischen zwei Frauen zeigt und auf der rechten Seite eine Schulung in einer Gruppe.
Von Einzelcoachings zur Arbeit in der Gruppe / Bild wurde mit Hilfe von ChatGPT generiert

Mein 2025-Fazit

Freudige und auch emotionale Momente

Die Besuche bei meiner Mutter in der alten Heimat Wuppertal waren immer mit viel Freude verbunden, allerdings gab es zwischendurch auch schwermütige Momente. Denn seit dem Tod meines Vaters Ende 2024 lebt meine Mutter ganz alleine in einer Wohnung, in der sie Jahrzente lang gemeinsam mit ihm zusammen wohnte. Und obwohl sie sich wirklich tapfer hält, wird ihr immer wieder schmerzlich bewusst, dass sie nun alleine ist. Und mein Bruder und ich wohnen nicht gerade „um die Ecke“, so dass wir regelmässige Videotelefonate eingeführt haben, damit es für sie nicht zu einsam wird.

Für mich war ein freudiger aber auch zugleich ein emotionaler Moment der Abschied aus dem bisherigen Job in der IT. Während des Abschiedsevents sind bei mir einige Tränen geflossen. Über 5 Jahre lang habe ich in einer Doppelrolle als People Developer und Business Owner IT eine agile Organisation mit 40 Mitarbeitenden verteilt über  mehreren Product Teams geführt. Es war eine grossartige Zeit, aber auch eine anstrengende, das möchte ich hier ehrlicherweise auch erwähnen.

Sehr emotional war auch der ganze Einbürgerungsprozess für uns. Mir persönlich ist es sehr wichtig, nach 16 Jahren in der Schweiz nicht nur mitwirken, sondern auch mitbestimmen zu dürfen. So haben wir im November erfolgreich die schriftliche und auch die mündliche Prüfung bestanden, in welcher nicht nur Wissen über die Schweiz allgemein, sondern auch über den Kanton Thurgau und unsere Wohngemeinde abgefragt wurde. Und als dann im Dezember auch in der Gemeindeversammlung positiv über unser Einbürgerungsgesuch abgestimmt wurde, fiel ein ganzes Matterhorn von uns ab. Jetzt heisst es, sich weiter in Geduld zu üben. Denn als nächstes geht der Vorgang zurück zum Bund, dann wieder an den Kanton, wo noch einmal im Grossen Rat abgestimmt wird. Wir hoffen sehr, dass im Sommer alles soweit erledigt sein wird.

Liebevoll als Adventskalender gestaltetes Abschiedsgeschenk

Was habe ich in 2025 gelernt? Ganz allgemein und über mich selbst

Ich habe mich in 2025 zum ersten Mal etwas näher mit Human Design beschäftigt und was es bedeutet, ein sog. „Generator 5/1“ zu sein. Geholfen, mit einer gewissen Offenheit ins Thema hineinzukommen, hat mir die liebe Esther Natschak im Rahmen eines kleinen und knackigen Coaching-Programms. Bisher habe ich Human Design immer mit sehr spitzen Fingern angefasst und so richtig spricht es immer noch nicht zu mir. Aber ich habe mich durchaus in einigem wiedergefunden und werde mich sicher in 2026 nochmal damit befassen. Ich habe gemerkt, dass obwohl Esther es extrem strukturiert und gut erklärt hat, mir schon wieder einiges „verloren gegangen“ ist aufgrund der Komplexität des ganzen Systems.

Aufgrund meines Jobwechsels, in dem ich HR-Services für die ganze AXA Schweiz verantworte, habe ich bereits begonnen, mein Französisch wieder aufzubessern. In der Schule habe ich die Sprache geliebt und sehr leicht gelernt, aber das ist schon eine gefühlte Ewigkeit her und inzwischen kann ich leider keine Konversationen mehr führen. Somit ist im ersten Schritt mal eine Babbel Lifetime Version (keine Werbung, einfach ein persönlicher Entscheid aufgrund des

Vergleichs verschiedener Lern-Apps) bei mir eingezogen, und einige Lektionen habe ich bereits absolviert. Das Thema wird mich in 2026 auf jeden Fall sehr intensiv beschäftigen und ich freu mich drauf.

Was ich ansonsten über mich noch einmal bestätigt bekommen habe ist, wie wichtig mir nach wie vor Authentizität ist. Vielfach wird diese inzwischen auf Social Media als „Buzzword“ gebrandmarkt, aber für mich ist es für die Glaubwürdigkeit essentiell, dass man tatsächlich tut, was man sagt – „walk the talk“. Andere Menschen spüren, wenn sich in den eigenen Botschaften nicht mehr als hohle Worte verbergen. Wenn man ständig von Mut spricht, sich selbst aber nicht einmal traut, auf Social Media mit der eigenen Meinung sichtbar zu werden. Oder wenn man als Führungskraft von den Mitarbeitenden Transformation und Change erwartet, selbst aber seit 10 Jahren den gleichen Job macht. Menschen messen einen immer an Taten, nicht an Worten. Und das ist gut so.

Human Design Chart
Mein Human Design Chart im Überblick

Erste Male: Das habe ich 2025 zum ersten Mal erlebt/gemacht.

Eine Premiere für mich war die Konfiguration eines CustomGPTs. Dieser diente dem Zweck, uns auf die Einbürgerungsprüfung vorzubereiten. Das hat grösstenteils auch super funktioniert. Nur manchmal musste man ihn doch wieder daran erinnern, dass er bitte nur mit dem Material arbeitet, was ich ihm explizit zur Verfügung gestellt habe oder er aus offiziellen Quellen bezieht.

Das allererste Mal seit dem Start meiner Berufskarriere bin ich tatsächlich nicht mehr in der IT. Nach 35 Jahren verschiedenster Stationen (u.a. Programmerin, Testmethodenverantwortliche, Prozessmanagerin, Projektleiterin, IT Governance Spezialistin, IT-Strategin, Enterprise Architektin, Business Ownerin & People Developerin)  bin ich nun ins HR gewechselt und freue mich sehr darauf, mit meinem neuen Team den besten Service für unsere internen Kund:innen zu erbringen. Denn auch im neuen Job geht es um Prozesse, Tools und Transformation.

Zum ersten Mal habe ich tatsächlich körperlich gespürt, dass ich nicht mehr 20 oder 30 bin. Während der Vata-Zeit mit Kälte und Trockenheit hatte ich häufiger schon einmal mit Morgensteifigkeit in den Gelenken zu tun. Aber seit November habe ich echte Schmerzen im linken Knie, die nicht weggehen wollen. Sie schränken mich bereits beim Gehen ein und noch mehr natürlich bei der Yoga-Praxis. Bisher habe ich immer alle kleinen, körperlichen „Wehwehchen“ selbst in den Griff bekommen. Aber nun muss ich tatsächlich zum Arzt. Tatsächlich neu für mich.

Im November habe ich tatsächlich zum ersten Mal ein Waldfondue erleben dürfen. Unser Ortsverein, für dessen Neustart ich mich Anfang des Jahres sehr engagiert habe, hatte alle Einwohner:innen zu einem tollen und gemütlichen Abend bei Käsefondue und Glühwein eingeladen. Auch eine gute Gelegenheit, sich mit den wichtigen Themen der politischen Gemeinde vertraut zu machen, war unsere geschätzte Gemeindepräsidentin auch dabei.

In 2025 habe ich zum allerersten Mal ein einwöchiges Achtsamkeits-Retreat veranstaltet und wie bereits oben ausführlicher beschrieben, ist es wirklich grossartig gelaufen. Ich bin sehr stolz darauf und fühle mich bestärkt darin, solche Formate nun häufiger anzubieten.

 

Gemütlicher Austausch beim Waldfondue

Wofür bin ich 2025 besonders dankbar?

Besonders dankbar bin ich für…

  • das Privileg, einen Hauptjob zu haben, der mich erfüllt und gleichzeitig noch ein Herzensbusiness führen zu dürfen, welches mich zusätzlich nährt und über welches ich etwas zurückgeben kann.
  • die bereits oben benannten Gemeinschaften und Kooperationen. Zusammen geht einfach alles besser und macht auch mehr Spass.
  • die Resilienz meiner Mutter, die sich trotz gesundheitlicher Herausforderungen und Einsamkeit täglich aufs Neue motiviert und mit Zuversicht in die Zukunft schaut.
  • meine ehemaligen Kolleg:innen, die mir einen tollen Abschied bereitet haben und mit denen ich auch weiterhin positiv verbunden bleiben werde.
  • all die Unterstützung aus dem nachbarschaftlichen Umfeld im Rahmen unseres Einbürgerungsprozesses
  • die Zeit, die wir im Sommer am und auf dem Bodensee verbringen konnten. Wir leben einfach so gerne hier.
  • unsere kleine Auszeit im Dezember in Lugano. Es war toll, sich einfach mal aus dem Alltag auszuklinken und sich im Hotel Villa Sassa verwöhnen zu lassen.
Blick auf den Bodensee auf ein Boot durch 2 Palmen hindurch
Traumhafter Blick auf den Bodensee
Abendstimmung am Bodensee
Abendstimmung am Bodensee
Frau, die vor den Pfahlbauten in Unteruhldingen am Bodensee steht
Die Pfahlbauten in Unteruhldingen am Bodensee
Blick aus dem Hotelzimmer auf den Luganer See
Frau und Mann posieren auf dem Monte Bre oberhalb von Lugano
Kalt aber wunderschön auf dem Monte Bre in Lugano

Was waren meine größten Herausforderungen in 2025?

Wir mussten unsere Katze Sam(antha) mit 19 Jahren aufgrund von Altersgebrechen einschläfern lassen. Ein schwerer Gang, wie immer, wenn man ein Familienmitglied verabschiedet.

Auch mein Mann hatte mit körperlichen Beschwerden zu tun. Bei ihm sind sie anderweitig gelagert als bei mir, aber auch er musste mit einigen Einschränkungen umgehen. Die grösste Herausforderung an dieser Stelle war, dass er von den Ärzten nicht wirklich ernst genommen wurde, und er immer noch keine Diagnose hat – nach 9 Monaten Durchlaufzeit in verschiedensten Stationen im Gesundheitssystem.

Dieser Fakt brachte es mit sich, dass wir denn Innenausbau unseres Gartenhaus, über welches ich ebenfalls bereits im Halbjahresrückblick berichtet hatte, in 2025 nicht abschliessen konnten. Der Boden ist noch nicht gelegt und es braucht natürlich auch noch eine Einrichtung. Wir hoffen auf Frühling 2026.

Frau mittleren Alters und Brille hält eine schwarz weisse Katze auf dem Arm
Abschiedsbild mit Katze Sam(antha)

Was lasse ich im Jahr 2025 zurück und nehme es nicht mit in 2026?

Ich lassen den Glaubenssatz zurück, dass ein Herzensbusiness kein Hobby sein darf. Warum eigentlich nicht? Ich habe in 2025 sehr viel Spass gehabt mit meiner Arbeit bei Embrace your Life und Menschen dabei geholfen, ihr Leben ein Stück besser zu machen. Was ist daran falsch? Und ich höre ebenfalls auf, mich mit den Unternehmerinnen zu vergleichen, die ihr Business in Vollzeit führen. Natürlich möchte auch ich auf Dauer keine rote Zahlen schreiben, im Gegenteil. Aber für mich kommt zuerst die Freude und die Sinnhaftigkeit des Tuns, und dann folgt aus meiner Sicht auch automatisch irgendwann das finanzielle Wachstum.

Ausserdem gebe ich schweren Herzens meinen Praxisraum auf, da ich ja meine Positionierung ändere. ABER, das Universum hat gespürt, wie wohl ich mich in dem Raum gefühlt habe und dass ich mir wünsche, ihn auch weiterhin für Einzelstunden mit meinen Bestandsklient:innen nutzen zu können. Denn meine Vermieterin hat mir angeboten, den Raum bei Bedarf auch zukünftig noch an Freitagnachmittagen buchen zu können. Sie hat unsere Praxisgemeinschaft sehr geschätzt, und sie sagte mir, dass ihr meine Energie sehr fehlen würde, wenn ich gar nicht mehr käme. Ist das nicht wunderbar?


Mein 2025 in Zahlen

LinkedIn Rewind 
YouTube Auswertung
Mit der Entwicklung auf LinkedIn bin sehr zufrieden bin, insbesondere, weil ich keinen Bezahlaccount habe. Ende 2024 hatte 1’853 Follower, Ende 2025 stehe ich auf 2’122. Je länger je mehr schränkt LinkedIn leider die Reichweite der kostenlosen Accounts ein, und deshalb kann ich wirklich stolz darauf sein, dass ich es geschafft habe, überhaupt eine Community aufzubauen. Und LinkedIn ist auch der Kanal, der mir am meisten Spass macht. Ich kann mit Formaten arbeiten, die mir liegen und die beiden Welten (Hauptjob und Herzensbusiness) sehr gut miteinander verbinden.

Bei YouTube war die Entwicklung nicht so, wie ich es mir gewünscht hätte. Ende 2024 hatte ich es ja genau am letzten Tag noch geschafft, mein Ziel von 1000 Abonnent:innen zu erreichen. Für 2025 hätte ich mir mehr Wachstum gewünscht, als „nur“ einen Zuwachs von 345. Aber es ist wie es ist. Ich darf nicht vergessen, dass ich meinen Kanal sukzessive verändert habe und meine Abonnent:innen natürlich einmal anders mit mir gestartet sind. Somit ist es normal, Menschen auf dem Weg zu „verlieren“ und es dauert, wieder neue Menschen für sich zu gewinnen. Stolz bin ich, dass ich seit Kanalstart 410 Videos veröffentlicht habe mit insgesamt 117’435 Aufrufen.


Was ist sonst noch interessant:

  • 23 Inspirationsletter verschickt mit Impulsen sowie praktischen Tipps und Übungen rund um das Thema mentale Balance
  • 365 Tage Meditationen, Atemübungen und Yoga Asana Praxis – notiert per Hand in einem Tagebuch
  • 3,6km/Tag bin ich in 2025 im Durchschnitt gelaufen. Etwas weniger als in 2024. Mein Ziel ist es, in 2026 wieder mehr Schritte zu machen.
  • 30 Min/Tag habe ich in 2025 im Durchschnitt trainiert. Oft war es nur schnelles Gehen, aber immer auch Yoga und ab und zu funktionales Training
  • 11 Blogartikel habe ich in 2025 veröffentlicht – viel weniger, als ursprünglich gedacht
  • 2’368 Website Zugriffe hatte ich in 2025 – auch weniger, als erhofft, aber immerhin steigen die Zugriffe seit 2023 langsam, aber stetig

Weitere Impressionen aus 2025

Fellige Freunde – Die 3 Retriever unserer Nachbarn
Yoga ist und bleibt fester Bestandteil meines Lebens
Kein felliger Freund, aber Besucher bei uns im Garten
Nora Dietrich mit einem Vortrag zu Mental Health at Work
Ein Mocktail im Sommer geht immer
Und im Winter darf ein Glühwein nicht fehlen
Diese Aufnahme entstand im Rahmen unserer Olivenbaumpatenschaft

Mein Ausblick auf 2026

Was ich 2026 anders / mehr machen werde

  • YouTube Kanal neu aufsetzen mit festen Monatsthemen und einem Podcast-Format (Solo-Folgen und mit Gästen)
  • Stärkerer Fokus mit Embrace Your Life auf Content-Erstellung, die auf die neue Positionierung einzahlt
  • Mehr Krafttraining und auch Ausdauertraining
  • Mehr Fokus auf Kooperationen und Strategie erarbeiten für B2B-Angebote

So kannst du 2026 mit mir zusammenarbeiten

Wie bereits beschrieben, biete ich ab 2026 Gruppenformate rund um mentale Balance an, inkl. Ayurveda, Yoga und achtsamkeitsbasierter Psychologie:

  • Workshops (online und vor Ort)
  • Seminare / Webinare
  • Vorträge / Keynotes
  • Retreats (Tages-/Wochenend-/Wochenformate)

Wenn deine Firma ein betriebliches Gesundheitsmanagent hat, und du dir schon immer ein interaktives Format zu ganzheitlichem Stressmanagement gewünscht hast, dann gib doch gerne meine Kontaktdaten weiter. Oder du möchtest beleuchtet haben, was KI mit unserer Psyche macht und wie wir einen gesunden Umgang damit finden.

Und wenn du selbst Interesse hast, an Events von mir teilzunehmen, die deine mentale Kraft stärken, dann bleib über meinen Inspirationsletter auf dem Laufenden -> Hier abonnieren. Dieser erscheint alle 4 Wochen.

Meine wichtigsten Wünsche und Ziele für 2026

  • Website auf die neue Positionierung anpassen inklusive besserer Barrierefreiheit
  • Podcast-Format austesten auf YouTube -> Hierfür suche ich regelmässig Gäste. Wenn du jemanden kennst, den / die ich unbedingt einmal einladen sollte, melde dich unter yvonne@yvonne-lange.ch.
  • 1-2 erfolgreiche Workshops zum Thema mentale Balance -> Ein Workshop ist bereits geplant für den 12.06. Wenn du mehr wissen willst, abonniere unbedingt meinen Inspirationsletter, da ich dort bald schon die Details teilen werde.
  • 1 erfolgreiches Wochenend-Retreat entweder zum Thema Achtsamkeit oder auch zu Ayurveda / Yoga
  • 3 Vorträge innerhalb und ausserhalb der AXA zu KI / Mentaler Balance / Zukunftsskills
  • Mein Französisch auf Level B2 bringen
  • Einen Online Stuhl-Yoga Kurs konzipieren, produzieren und verkaufen

Um euch bereits ein wenig neugierig zu machen, zeige ich euch bereits die wunderbare Frau, mit welcher ich den Workshop am 12.06. organisieren werde. Wir werden an diesem Tag die Themen Gehirn-Fitness und mentale Balance miteinander zu einem grandiosen Erlebnis verbinden. Hier kommst du auf ihre Website.

Zwei Frauen an einem gedeckten Frühstückstisch
Petra Oggenfuss ist Hirntrainerin und meine Kooperationspartnerin für den 12.06.

Mein Motto für 2026

Mein Motto für 2026 ist schon fast so etwas wie ein Leitbild geworden. Ich werde sicher noch an anderer Stelle mehr darüber schreiben. Wichtig war mir, hier wirklich in die Tiefe zu gehen und herauszuarbeiten, wie das Motto nicht nur auf mich als Unternehmerin, sondern auch auf meine Kund:innen wirkt.

Klar. Verbunden. Wirksam


So, das war mein epischer Jahresrückblick auf 2025 sowie auch meine Ausrichtung für 2026. Ich bin nun sehr gespannt, deine Meinung zu hören und freue mich auf einen regen Austausch in den Kommentaren.

8 Gedanken zu „Mein Jahresrückblick 2025 – lernen, loslassen und mutig neu ausrichten“

  1. Liebe Yvonne. Was für ein wunderbarer Jahresrückblick. Wie schön, dass du HumanDesign für dich entdeckt hast.
    Mir hat es auch sehr geholfen in meiner Ausrichtung und wie ich Dinge angehe. Es ist eine echte Hilfe, wenn man sich persönlich weiterentwickeln möchte. Und es schenkt so viel Verständnis für sich selbst.

    Ich wünsche dir weiterhin ganz viel Erfolg, Gesundheit und Freude in 2026.
    Tamara

    1. Liebe Tamara

      Vielen Dank. Ich experimentiere sicher noch länger herum mit dem Human Design. Ich habe gemerkt, dass es schnell sehr komplex werden kann, und ich muss mir auf jeden Fall den Kurs von Esther nochmal anschauen. Einiges ist schon wieder in Vergessenheit geraten. Freut mich auf jeden Fall zu hören, dass es hilfreich für dich war.

  2. Liebe Yvonne,
    ein ganz schön dichtes Programm, was du da beschreibst. Aber es fühlt sich gar nicht stressig an, sondern vielmehr lebendig. Respekt! Und das alles neben deinem Job.
    Du hast sehr viel Energie, das liest man deinem Rückblick an.
    Schicke dir gleich mal eine LinkedIn-Anfrage, würde mich freuen, wenn wir uns vernetzen.
    Herzliche Grüße und ein tolles 2026, in dem du alles umsetzen kannst, was du möchtest und noch viel mehr
    Birgit

    1. Liebe Birgit

      Ganz herzlichen Dank für dein Feedback zu meinem Jahresrückblick. Und ja, schick mir sehr gerne eine Anfrage auf LinkedIn. Freue mich darauf, mich mit dir zu vernetzen.
      Mir gefällt deine Beschreibung mit „lebending statt stressig“.
      In der Tat bin ich auch so gestrickt, dass bei mir immer etwas laufen muss ;-).
      Und dass ich viel Energie habe, höre ich von meinem Umfeld sehr häufig. Der Spitzname „Duracell-Hase“ ist da auch schon mehrmals gefallen :-).

  3. Liebe Yvonne!
    Vielen Dank für deinen ausführlichen und interessanten Jahresrückblick. Die Infos zum Retreat klingen großartig und haben mich sehr neugierig gemacht. Bin gespannt, welches Angebot es diesbezüglich im neuen Jahr geben wird.
    Alles Liebe und eine große Portion Gesundheit für dich und deinen Partner
    Sabine

    1. Liebe Sabine

      Freut mich sehr, dass dir der Jahresrückblick gefallen hat und du neugierig geworden bist auf das Retreat-Angebot. So viel kann ich schon sagen: Es ist in der Schweiz geplant und als Wochenend-Format vorgesehen. Derzeit denken wir an November. Allenfalls ergibt sich aber auch schon früher etwas.

      Und danke auch für die Gesundheitswünsche. Die können wir wirklich sehr gut gebrauchen.

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Yvonne Lange

Ayurveda, Yoga und Achtsamkeit

Hallo, ich bin Yvonne, Ayurveda Expertin & Yogalehrerin. Auf meinem Blog findest Du lehrreiche Impulse zu Ayurveda, Achtsamkeit und Yoga sowie Links auf meine verschiedenen YouTube Videos, so dass Du jederzeit mit mir ganz unkompliziert Yoga, Meditation und Atemübungen praktizieren kannst.

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