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You can’t pour from an empty cup – Warum gesunde Routinen so wichtig sind

Im Ayurveda spielt unser Lifestyle eine zentrale Rolle. Dazu gehören ganz besonders gesunde Routinen

Aber was sind denn überhaupt Routinen? Und klingt das nicht irgendwie langweilig?

Genau über das Thema habe ich in einem spannenden Interview gesprochen

Und zwar mit Almut Schäfer, der Herausgeberin von Meraki, einem ganz besonderen Mindstyle-Magazin.
Wir haben uns angeschaut, welche Situationen ich in meinen Beratungen häufig antreffe. Ich habe ihr von Klientinnen berichtet, die im Alltag oft erschöpft sind und darüber hinaus zu Infektionen neigen. Dies schlägt dann vielfach durch auf die Stimmung, so dass sich eine gewisse Demotivation breit macht.

Aber wo kommt das her? Die Ursachen können natürlich vielfältig sein, und je nach Beschwerdebild müssen sie zwingend medizinisch abgeklärt werden. Aber es gibt etwas, das sich wie ein Muster durch fast alle diese Fälle zieht. Und das ist das Thema Überlastung.

Anstatt unseren Tag bewusst zu gestalten und uns zwischendurch Freiräume zu schaffen, neigen wir dazu, über unsere natürlichen Bedürfnisse hinwegzugehen und uns permanent zu überfordern .
Wir hetzen durch unseren Alltag – sehr oft fremdgesteuert und dazu noch ohne Freude.
Unser vegetatives Nervensystem ist dadurch ständig im „fight, flight or freeze-Modus“, was bedeutet, wir kommen gar nicht mehr in den Zustand von Ruhe und Regeneration. Es ist ein Gefühl von Hamsterrad – wir strampeln und strampeln, ohne je irgendwo anzukommen.

Und genau setzt hier der Ayurveda an.

Das Themen Rhythmen zieht sich durch diese wundervolle, über 2000 Jahre alte Lehre wie ein roter Faden

Die Natur zeigt uns ihre Rhythmen jeden Tag aufs neue. Der Sonnenverlauf in den Tages- und Jahreszeiten bringt bestimmte Energien mit sich.
Und wenn wir (wieder) lernen, im Einklang mit diesen in den jeweiligen Rhythmen vorherrschenden Energien zu leben und sie mit unseren individuellen Bedürfnissen zu verknüpfen, dann wäre unser Leben bereits viel gesünder. In diesem Bereich waren uns unsere Vorfahren durchaus einiges voraus.

Aber leider haben wir inzwischen vergessen, dass wir eigentlich zyklische Wesen sind und nehmen gar nicht mehr wahr, was um uns herum genau passiert. Wir „spüren“ nicht mehr, was für uns eigentlich zuträglich wäre, sondern wir „arrangieren“ uns mit dem, was von uns verlangt wird. So geraten wir immer mehr aus der Balance heraus, was dann letztlich zu Energielosigkeit und Infektanfälligkeit führen kann und auf der emotionalen Ebene oft auch noch Frust erzeugt.

Aber wie finde ich denn nun heraus, was für mich gesunde Rhythmen wären?

Im Rahmen meiner Beratungen protokollieren meine KlientInnen in einer Übersicht ihren Tagesablauf. Notiert werden für eine ganze Woche lang alle Arbeits- und Freizeitaktivitäten sowie alle Mahlzeiten.
Daraus ergibt sich dann bereits ein gutes Bild der Ist-Situation in Sachen Rhythmen.

In einem ausführlichen Gespräch beleuchten wir dann gemeinsam die Lebensgewohnheiten anhand von 4 Rhythmen auf Ausgewogenheit.
Meist kristallisieren sich ein oder zwei Rhythmen heraus, die grösseren Handlungsbedarf haben. Diese gehen wir schrittweise an. Aus meiner Erfahrung gibt es oft einen starken Zusammenhang zwischen Beschwerden auf der körperlichen sowie mentalen Ebenen und den Rhythmen, die aus dem Gleichgewicht geraten sind.

Hier die Übersicht über die 4 zentralen Rhythmen:

  1. Arbeits- und Freizeitrhythmus
  2. Schlaf- und Wachrhythmus
  3. Mahlzeitenrhythmus
  4. Bewegungsrhythmus

Beim Arbeits- und Freizeitrhythmus schauen wir uns neben der Anzahl Arbeitsstunden und Pausen z.B. den Stresslevel an sowie die verfügbare Zeit für Hobbies oder einfach auch „Muße“.

Beim Schlaf- und Wachrhythmus geht es darum, wann die Schlafenszeit beginnt, wie lange in welcher Qualität geschlafen wird und wie der Energielevel über den Tag hinweg aussieht.

Beim Mahlzeitenrhythmus geht es nicht nur darum, was gegessen wird, sondern auch wann und unter welchen Umständen. Denn das alles wirkt sich auf unsere Verdauung und damit auf unser Wohlbefinden aus. Im Ayurveda sagt man nicht: „Du bist, was Du isst“, sondern, „Du bist, was Du verdaust“.

Beim Bewegungsrhythmus wiederum schauen wir, welche Alltagsbewegung bereits vorhanden ist, aber auch, welche Sportaktivitäten wann, wie oft und in welcher Intensität ausgeübt werden.

Erst nach einer ausführlichen Analyse gibt es dann ganz konkrete und individuelle Empfehlungen

Was Du Dir darunter vorstellen kannst?
Auf Basis eines sehr persönlich abgestimmten, ganzheitlichen Konzeptes aus Ayurveda, Yoga und Achtsamkeit gibt es praktische Umsetzungstipps. Denn mein Herzensanliegen ist es, meine KlientInnen auf ihrem Weg zu körperlicher und mentaler Balance zu unterstützen.
Oft sind schon nach wenigen Wochen bspw. erste Verbesserungen im Energielevel spürbar und die Infektanfälligkeit sinkt. Freiräume für Herzensprojekte geben neue Motivation und die Morgen- sowie Abendroutinen sorgen für einen optimalen Start bzw. Abschluss des Tages.
Auf diese Art und Weise einen Unterschied im Leben meiner KlientInnen machen zu dürfen, begeistert mich sehr.
Natürlich sind die Ergebnisse sehr individuell und sehr von der Bereitschaft, bisherige Routinen zu verändern, abhängig.
Denn was sehr wichtig ist: Wir wollen nicht einfach etwas „wegnehmen“, sondern wir wollen unzuträgliche Routinen durch gesunde Routinen ersetzen.

Und jetzt schliesst sich der Kreis zur Überschrift dieses Artikels: Nur wenn wir für uns selbst sorgen, können wir auch für andere Menschen da sein

Wie beim Beispiel mit den Sauerstoffmasken im Flugzeug. Wenn diese herunterfallen, gilt es immer, die eigene Maske zuerst aufzusetzen und erst dann anderen Menschen zu helfen.
Wenn also die KlientInnen langsam und Schritt für Schritt in die Umsetzung kommen, füllt sich ihre Tasse sukzessive mit neuer Energie. Und diese können sie dann auch wieder für ihre Familie und auch ihre Arbeit einsetzen.

Du siehst also: Gesunde Routinen sind überhaupt nicht langweilig, sondern im Gegenteil! Sie helfen uns dabei, ein balanciertes Leben zu führen, ganz im Einklang mit unseren Werten und Bedürfnissen.

Das ganze Interview mit mir kannst Du hier lesen Magazin Meraki Sommer #5 2022_Yvonne Lange und wenn Du am gesamten Artikel zum Thema gesunde Routinen interessiert bist, dann schau auf der Seite https://www.meraki.jetzt vorbei (Werbung ohne Auftrag).

Wenn Du nun neugierig auf die Zusammenarbeit mit mir geworden bist, dann vereinbare am besten noch heute einen Kennenlerntermin.

Und ausserdem möchte ich Dir noch das Interview auf Instagram ans Herz legen, welches die liebe Almut mit mir zu dem Artikel geführt hat.

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Yvonne Lange

Ayurveda, Yoga und Achtsamkeit

Hallo, ich bin Yvonne, Ayurveda Expertin & Yogalehrerin. Auf meinem Blog findest Du lehrreiche Impulse zu Ayurveda, Achtsamkeit und Yoga sowie Links auf meine verschiedenen YouTube Videos, so dass Du jederzeit mit mir ganz unkompliziert Yoga, Meditation und Atemübungen praktizieren kannst.

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